Von der Kinwords Redaktion

Lungenentzündung beim Kind: Anzeichen und wann zum Arzt

Lungenentzündung beim Kind: Anzeichen wie Fieber, schnelle Atmung und Einziehungen erkennen, Unterschied zur Erkältung und wann du zum Arzt oder Notruf musst.

Kinwords Redaktion 8 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Die wichtigsten Anzeichen einer Lungenentzündung beim Kind sind Fieber, Husten und eine schnelle, angestrengte Atmung. Bei Schulkindern gelten in Ruhe mehr als etwa 30 Atemzüge pro Minute als Warnsignal, dazu kommen bebende Nasenflügel, Einziehungen zwischen den Rippen und eine deutliche Schlappheit. Diese Zeichen gehören noch am selben Tag in die Kinderarztpraxis. Bei bläulichen Lippen oder echter Atemnot wählst du sofort den Notruf: 112 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Österreich und der Schweiz auch 144.

Dein Kind hustet seit ein paar Tagen, das Fieber geht nicht richtig runter, und heute Abend atmet es irgendwie anders als sonst. Schneller, flacher, mit mehr Mühe. Viele Eltern fragen sich dann: Ist das noch eine Erkältung, oder steckt mehr dahinter? Dieser Ratgeber zeigt dir, woran du eine Lungenentzündung erkennst, wie du die Atmung selbst zählst, wann du zum Arzt oder sofort zum Notruf solltest und wie es danach mit Schule und Sport weitergeht.

Was ist eine Lungenentzündung beim Kind?

Bei einer Lungenentzündung, in der Fachsprache Pneumonie, ist das Lungengewebe selbst entzündet, also die kleinen Lungenbläschen, in denen Sauerstoff ins Blut übergeht. Das unterscheidet sie von einer Bronchitis, bei der nur die Atemwege, also die Bronchien, gereizt sind. Weil die entzündeten Bläschen weniger Sauerstoff aufnehmen, atmet ein Kind schneller und angestrengter.

Ausgelöst wird eine Lungenentzündung durch Viren oder Bakterien. Bei kleinen Kindern stecken häufiger Viren dahinter, etwa RSV oder Grippeviren. Bei Schulkindern spielen Bakterien eine größere Rolle, vor allem Pneumokokken und Mykoplasmen. Oft beginnt alles mit einer harmlosen Erkältung, und erst nach einigen Tagen wandert die Infektion in die Lunge.

Lungenentzündung beim Kind: Diese Anzeichen sind typisch

Nicht jedes Kind zeigt alle Zeichen. Je mehr davon zusammenkommen, desto eher solltest du an eine Lungenentzündung denken:

  • Fieber: Oft hoch, über 39 Grad, manchmal mit Schüttelfrost. Typisch ist auch Fieber, das nach einigen Tagen Erkältung neu ansteigt, statt zu sinken.
  • Schnelle Atmung: Das wichtigste Zeichen. Dein Kind atmet in Ruhe deutlich schneller als sonst, oft flach.
  • Nasenflügeln: Die Nasenflügel bewegen sich bei jedem Atemzug mit, als würde dein Kind schnuppern.
  • Einziehungen: Beim Einatmen zieht sich die Haut zwischen den Rippen, unter dem Rippenbogen oder oberhalb des Brustbeins sichtbar ein. Zieh dazu das Shirt hoch und schau genau hin.
  • Husten: Anfangs oft trocken, später mit Schleim. Bei manchen Kindern ist der Husten am Anfang kaum auffällig.
  • Schmerzen beim Atmen: Stechen in der Brust oder Seite, vor allem beim tiefen Einatmen oder Husten.
  • Bauchschmerzen: Sitzt die Entzündung im unteren Teil der Lunge, klagen Kinder manchmal vor allem über Bauchweh. Das kann sogar wie eine Blinddarmentzündung wirken. Bauchweh mit Fieber und schneller Atmung gehört deshalb immer abgeklärt.
  • Abgeschlagenheit: Dein Kind ist auffällig schlapp, will nicht spielen, isst und trinkt wenig und wirkt auch dann krank, wenn das Fieber gesenkt ist.

Atemzüge zählen: Ab wann atmet ein Schulkind zu schnell?

Die Atemfrequenz kannst du zuhause gut selbst prüfen. Am besten, wenn dein Kind ruhig sitzt, liegt oder schläft, nicht direkt nach dem Toben oder Weinen. Leg eine Hand locker auf Brust oder Bauch oder beobachte, wie sich der Bauch hebt und senkt. Zähle eine volle Minute lang jedes Heben als einen Atemzug.

  • Normal bei Kindern von 6 bis 12 Jahren: etwa 18 bis 25 Atemzüge pro Minute in Ruhe.
  • Zu schnell bei Kindern von 6 bis 12 Jahren: mehr als etwa 30 Atemzüge pro Minute in Ruhe.
  • Bei Jugendlichen ab etwa 12 Jahren: Die Werte nähern sich denen von Erwachsenen an. Mehr als etwa 20 bis 25 Atemzüge pro Minute in Ruhe sind auffällig.

Fieber allein erhöht die Atemfrequenz etwas. Zähl deshalb noch einmal, wenn das Fieber gesenkt ist. Atmet dein Kind dann immer noch deutlich zu schnell, ist das ein klarer Grund für den Arztbesuch am selben Tag. Die Zahlen sind Richtwerte und ersetzen keine Untersuchung. Dein Bauchgefühl, dass dein Kind anders atmet als sonst, zählt genauso.

Erkältung, Bronchitis oder Lungenentzündung: Was ist der Unterschied?

Husten und Fieber gibt es bei allen drei. Den Unterschied machen vor allem die Atmung und der Allgemeinzustand:

  • Erkältung: Schnupfen, Halsweh, leichter Husten, meist nur wenige Tage Fieber. Die Atmung ist normal schnell, dein Kind ist zwischendurch munter.
  • Bronchitis: Kräftiger Husten, oft mit Schleim, manchmal ein pfeifendes Atemgeräusch. Fieber ist eher mäßig, das Kind wirkt meist nicht schwer krank, und die Atmung ist höchstens leicht beschleunigt.
  • Lungenentzündung: Schnelle, angestrengte Atmung in Ruhe, oft hohes oder wiederkehrendes Fieber, Einziehungen oder Nasenflügeln und ein Kind, das deutlich kränker wirkt.

Ein typisches Muster: Dein Kind ist erkältet, scheint sich zu erholen, und nach drei bis fünf Tagen steigt das Fieber wieder an, der Husten wird schlimmer, die Atmung schneller. Das spricht dafür, dass sich auf die Erkältung eine Lungenentzündung gesetzt hat. Hustet dein Kind vor allem nachts und ist tagsüber fit, steckt meist etwas Harmloseres dahinter. Mehr dazu liest du im Ratgeber Kind hustet nachts: Was hilft wirklich?.

Wann sofort zum Arzt oder Notruf?

Wähle sofort den Notruf, wenn dein Kind:

  • bläuliche oder graue Lippen, Zunge oder Gesichtsfarbe bekommt
  • sichtbar nach Luft ringt oder vor Atemnot kaum noch sprechen kann
  • beim Ausatmen stöhnt oder starke Einziehungen hat
  • sehr schläfrig, verwirrt oder kaum weckbar ist
  • einen Krampfanfall hat

Die Notrufnummern: 112 gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Österreich erreichst du die Rettung zusätzlich direkt unter 144, in der Schweiz den Rettungsdienst ebenfalls unter 144. Setz dein Kind bis zum Eintreffen aufrecht hin, das erleichtert das Atmen, und bleib ruhig bei ihm.

Noch am selben Tag in die Praxis gehört dein Kind, wenn es in Ruhe zu schnell atmet, Nasenflügeln oder leichte Einziehungen zeigt, länger als drei Tage hoch fiebert, nach einer Erkältung erneut Fieber bekommt, kaum trinkt und wenig Urin hat oder Bauchschmerzen mit Fieber hat. Außerhalb der Sprechzeiten hilft in Deutschland der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117, in Österreich die Gesundheitsberatung unter 1450. In der Schweiz wendest du dich an die Notfallpraxis oder die Notaufnahme eines Kinderspitals in deiner Region.

Wie stellt die Ärztin oder der Arzt die Diagnose?

Meist reicht eine gründliche Untersuchung. Die Ärztin oder der Arzt zählt die Atmung, hört die Lunge mit dem Stethoskop ab und misst mit einem kleinen Clip am Finger, wie viel Sauerstoff im Blut ist. Typische Rasselgeräusche oder eine abgeschwächte Atmung an einer Stelle der Lunge sprechen für eine Lungenentzündung.

Ein Röntgenbild ist bei Kindern nicht immer nötig. Es wird vor allem gemacht, wenn die Diagnose unklar ist, das Kind sehr krank wirkt oder die Behandlung nicht anschlägt. Manchmal hilft eine Blutuntersuchung zu unterscheiden, ob eher Bakterien oder Viren dahinterstecken. Erzähl in der Praxis genau, seit wann dein Kind krank ist, wie hoch das Fieber war und wie schnell es zuhause geatmet hat. Deine gezählten Atemzüge sind dabei wertvoll.

Behandlung: Antibiotikum, ja oder nein?

Wie behandelt wird, hängt vom vermuteten Erreger ab:

  • Bakterielle Lungenentzündung: Sie beginnt oft plötzlich mit hohem Fieber, häufig durch Pneumokokken. Hier verschreibt die Ärztin oder der Arzt ein Antibiotikum. Gib es genau so lange wie verordnet, auch wenn dein Kind sich nach zwei Tagen schon besser fühlt.
  • Virale Lungenentzündung: Gegen Viren hilft ein Antibiotikum nicht. Dein Kind braucht dann vor allem Ruhe, Flüssigkeit und Fiebersenkung, die Abwehr erledigt den Rest. Bei einer Grippe kann in bestimmten Fällen ein Mittel gegen Grippeviren infrage kommen.
  • Mykoplasmen: Bei Schulkindern und Jugendlichen eine häufige Ursache. Die Krankheit beginnt schleichend, mit Kopfweh, Müdigkeit, mäßigem Fieber und einem quälenden, trockenen Husten. Viele Kinder wirken gar nicht so krank, deshalb heißt sie auch umgangssprachlich laufende Lungenentzündung. Das übliche Antibiotikum gegen Pneumokokken wirkt bei Mykoplasmen nicht, deshalb braucht es hier ein anderes Mittel, meist aus der Gruppe der Makrolide.

Die meisten Schulkinder werden zuhause behandelt. Ins Krankenhaus muss ein Kind, wenn der Sauerstoffwert im Blut zu niedrig ist, es zu schwach zum Trinken ist oder Medikamente nicht behalten kann. Wichtig: Geht das Fieber nach zwei bis drei Tagen Antibiotikum nicht deutlich zurück, ruf in der Praxis an. Dann wird geprüft, ob ein anderes Mittel nötig ist.

Erholung zu Hause: So hilfst du deinem Kind

  • Viel trinken: Wasser, Tee oder verdünnte Säfte. Fieber und schnelles Atmen kosten Flüssigkeit. Achte darauf, dass dein Kind regelmäßig auf die Toilette geht.
  • Fieber senken bei Bedarf: Paracetamol oder Ibuprofen, dosiert nach Körpergewicht. Das Ziel ist, dass dein Kind sich wohler fühlt und trinkt, nicht eine bestimmte Temperatur.
  • Ruhe ohne Zwang: Strikte Bettruhe ist nicht nötig. Lesen, Hörspiele und ruhiges Spielen auf dem Sofa sind genau richtig.
  • Aufrecht lagern: Ein zusätzliches Kissen erleichtert nachts das Atmen.
  • Frische Luft: Lüfte regelmäßig und rauche nicht in der Wohnung. Rauch reizt die entzündete Lunge zusätzlich.
  • Hustenstiller nur nach Rücksprache: Husten hilft der Lunge, Schleim loszuwerden. Frag in der Praxis, ob ein Mittel für die Nacht sinnvoll ist.

Rechne damit, dass dein Kind auch nach dem Fieber noch ein bis zwei Wochen weniger Kraft hat. Der Husten kann zwei bis vier Wochen bleiben, nach Mykoplasmen manchmal länger. Das ist normal, solange es insgesamt bergauf geht.

Wann darf dein Kind wieder in die Schule und zum Sport?

Anders als bei Keuchhusten oder Scharlach gibt es für die Lungenentzündung in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine feste gesetzliche Frist für den Schulbesuch. Als gute Faustregel gilt: Dein Kind ist mindestens 24 Stunden ohne fiebersenkende Mittel fieberfrei, atmet in Ruhe wieder normal und fühlt sich fit genug, einen Schultag durchzuhalten. Ein restlicher Husten ist kein Grund, länger zuhause zu bleiben. Für die meisten Kinder bedeutet das etwa eine Woche Pause, manchmal etwas länger.

Beim Sport ist mehr Geduld gefragt. Warte nach dem Ende des Fiebers etwa ein bis zwei Wochen mit Schulsport, Training und Wettkämpfen und steigere die Belastung dann langsam. Wer nach einer Infektion zu früh voll belastet, riskiert einen Rückfall, im seltenen Fall auch eine Herzmuskelentzündung. Klagt dein Kind beim Sport über Brustschmerzen, Herzstolpern oder ungewöhnliche Atemnot, lass es erneut untersuchen. Eine kurze Nachricht an die Sportlehrkraft hilft, dass dein Kind sich in den ersten Stunden zurücknehmen darf. Wie der Wiedereinstieg gut klappt, liest du im Ratgeber Kind nach Krankheit wieder in die Schule: Wiedereinstieg erleichtern.

Ist eine Lungenentzündung ansteckend?

Die Lungenentzündung als solche wird nicht weitergegeben, wohl aber ihre Erreger. Viren und Bakterien verbreiten sich über Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen. Andere Kinder bekommen davon meist nur eine Erkältung oder Bronchitis, keine Lungenentzündung. Mit einem passenden Antibiotikum sinkt die Ansteckungsgefahr bei bakteriellen Erregern nach etwa ein bis zwei Tagen deutlich.

Mykoplasmen sind eher langsam unterwegs. Die Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Beschwerden beträgt oft zwei bis drei Wochen, und sie wandern häufig nacheinander durch eine Familie oder Klasse. Hustet ein Geschwisterkind ein paar Wochen später ähnlich hartnäckig, erwähne das in der Praxis. Im Alltag helfen die bekannten Regeln: in die Armbeuge husten, Taschentücher sofort entsorgen, oft die Hände waschen und Gläser nicht teilen.

Vorbeugen: Was schützt vor einer Lungenentzündung?

Ganz verhindern lässt sich eine Lungenentzündung nicht. Ein paar Dinge senken aber das Risiko für schwere Verläufe:

  • Impfungen nach Impfplan: Die Pneumokokken-Impfung im Säuglingsalter ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz empfohlen. Auch die Impfungen gegen Keuchhusten, Masern und Haemophilus influenzae Typ b schützen vor Infektionen, die eine Lungenentzündung auslösen können.
  • Grippeimpfung: Die Grippe ist ein häufiger Wegbereiter für Lungenentzündungen. Wer sie wann bekommen sollte, unterscheidet sich zwischen den Ländern und hängt von Vorerkrankungen ab. Sprich in der Kinderarztpraxis darüber.
  • Rauchfreie Umgebung: Kinder, die Passivrauch abbekommen, erkranken häufiger an Atemwegsinfekten.
  • Erkältungen ausheilen lassen: Ein krankes Kind braucht Erholung, bevor es wieder voll durchstartet.

Ob im Impfpass deines Kindes alles vollständig ist, sieht die Kinderarztpraxis auf einen Blick. Nimm ihn zum nächsten Termin mit.

Hinweis: Dieser Ratgeber gibt allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Untersuchung und Beratung. Die genannten Atemwerte sind Richtwerte. Wenn du dir Sorgen machst, ruf lieber einmal zu oft in der Praxis an. Bei bläulichen Lippen, starker Atemnot, Bewusstseinstrübung oder Krampfanfall wähle sofort den Notruf: 112 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Österreich und der Schweiz auch 144.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich eine Lungenentzündung beim Kind?

Typisch sind Fieber, Husten und vor allem eine schnelle, angestrengte Atmung. Achte darauf, ob sich die Nasenflügel beim Atmen bewegen, ob sich die Haut zwischen den Rippen oder unter dem Brustbein einzieht und ob dein Kind deutlich schlapper ist als bei einer normalen Erkältung. Bei einem Schulkind gelten in Ruhe mehr als etwa 30 Atemzüge pro Minute als zu schnell. Dann sollte es noch am selben Tag ärztlich untersucht werden.

Kann ein Kind eine Lungenentzündung ohne Fieber haben?

Ja, das kommt vor. Vor allem die bei Schulkindern häufige Lungenentzündung durch Mykoplasmen beginnt oft schleichend mit wenig oder mäßigem Fieber, Kopfweh und einem trockenen, hartnäckigen Husten. Wenn dein Kind seit mehr als einer Woche hustet, müde ist und nicht besser wird, lass die Lunge abhören, auch ohne hohes Fieber.

Ist eine Lungenentzündung beim Kind ansteckend?

Die Lungenentzündung selbst wird nicht direkt weitergegeben, wohl aber die Viren und Bakterien, die sie auslösen. Andere Kinder bekommen davon meist nur eine Erkältung oder Bronchitis. Mykoplasmen verbreiten sich langsam, oft innerhalb einer Familie über Wochen. Händewaschen und in die Armbeuge husten senken das Risiko für Geschwister.

Wie lange dauert eine Lungenentzündung beim Kind?

Mit passender Behandlung geht das Fieber meist nach zwei bis drei Tagen deutlich zurück. Der Husten kann aber zwei bis vier Wochen anhalten, und viele Kinder sind noch einige Wochen schneller müde. Wird das Fieber nach drei Tagen Antibiotikum nicht besser, sollte die Ärztin oder der Arzt noch einmal nachsehen.

Wann darf mein Kind nach einer Lungenentzündung wieder in die Schule?

Eine feste gesetzliche Frist gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz dafür nicht. Als Faustregel gilt: Dein Kind sollte mindestens 24 Stunden ohne fiebersenkende Mittel fieberfrei sein und sich fit genug für einen Schultag fühlen. Ein restlicher Husten ist kein Grund, länger zuhause zu bleiben. Mit dem Sportunterricht wartet es besser noch ein bis zwei Wochen.

Wann muss ich bei Atemnot den Notruf wählen?

Sofort, wenn dein Kind sichtbar nach Luft ringt, Lippen oder Gesicht bläulich oder grau werden, es kaum noch sprechen kann oder sehr schläfrig und schwer weckbar ist. Wähle dann 112 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Österreich auch 144 für die Rettung, in der Schweiz 144 für den Rettungsdienst. Warte in diesem Fall nicht auf einen Termin in der Praxis.

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