Kinderyoga für zuhause: 10 einfache Übungen für Schulkinder
Kurz gesagt: Für Kinderyoga zuhause brauchst du nur eine Matte oder einen Teppich und 10 Minuten. Gut geeignet für Schulkinder sind einfache Haltungen wie Baum, Katze-Kuh, Kindhaltung, Schmetterling, Hund, Kobra und Berg, dazu Atemspiele wie Löwenatem und Ballonatmung. Am besten klappt es spielerisch, zum Beispiel als Geschichte, in der dein Kind zu Tieren wird. Yoga ersetzt keine Therapie, kann aber helfen, nach der Schule oder vor dem Schlafen ruhiger zu werden und den eigenen Körper besser zu spüren. Kopfstand und Schulterstand gehören nicht ins Yoga ohne Anleitung, und nach einer großen Mahlzeit solltest du ein bis zwei Stunden warten.
Dein Sohn kommt aus der Schule, wirft den Ranzen in die Ecke und ist gleichzeitig müde und aufgedreht. Hausaufgaben? Keine Chance. Fernsehen beruhigt ihn auch nicht wirklich. Genau für solche Momente kann Kinderyoga eine gute Idee sein: ein paar Minuten bewegen, atmen, als Baum wackeln und als Löwe brüllen. Danach geht vieles leichter.
In diesem Ratgeber findest du 10 einfache Kinderyoga-Übungen für zuhause, die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gut schaffen, jeweils mit kindgerechtem Namen und kurzer Anleitung. Dazu gibt es eine fertige 10-Minuten-Routine für den Nachmittag und eine ruhige Variante für den Abend, Ideen für Geschichten-Yoga, eine ehrliche Einschätzung, was Yoga für Kinder bringt, und die wichtigsten Sicherheitsregeln.
Was bringt Yoga Kindern wirklich?
Rund um Kinderyoga kursieren viele große Versprechen: bessere Noten, weniger ADHS-Symptome, nie wieder Wutanfälle. Davon solltest du dich nicht leiten lassen. Realistisch betrachtet ist Kinderyoga vor allem eine ruhige, freundliche Form der Bewegung, die viele Kinder als angenehm erleben. Das kann es leisten:
- Zur Ruhe kommen: Langsames Atmen und Haltungen, die man ein paar Atemzüge hält, helfen vielen Kindern, vom Schultrubel herunterzufahren.
- Körpergefühl: Kinder merken, wo sie wackeln, wo es zieht und wie sich ihr Bauch beim Atmen hebt. Das ist für Kinder, die viel sitzen, eine gute Erfahrung.
- Gleichgewicht und Beweglichkeit: Balancehaltungen wie der Baum und Dehnungen wie der Hund trainieren das ganz nebenbei.
- Gemeinsame Zeit: Zehn Minuten auf der Matte mit Mama oder Papa, ohne Bildschirm und ohne Leistungsdruck, sind für viele Kinder schon wertvoll.
Was Yoga nicht ist: eine Behandlung für ADHS, Angststörungen, Schlafstörungen oder Rückenprobleme. Es kann eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzt aber keine ärztliche oder therapeutische Hilfe. Wenn dein Kind ständig unter Strom steht, hilft dir auch der Ratgeber Kind ist unruhig und zappelig.
Was du für Kinderyoga zuhause brauchst
Fast nichts. Eine Yogamatte ist schön, ein rutschfester Teppich oder eine Decke auf dem Boden tut es auch. Dein Kind trägt bequeme Kleidung und übt barfuß, damit es nicht wegrutscht. Räum so viel Platz frei, dass es die Arme ausbreiten kann, ohne an den Tisch zu stoßen. Handy weg, Fernseher aus. Für die Entspannung am Ende ist eine Decke zum Zudecken gut, weil Kinder im Liegen schnell frieren.
Und dann das Wichtigste: Du machst mit. Kinder lernen Yoga vor allem durch Nachmachen. Es muss bei dir nicht perfekt aussehen. Wenn du beim Baum umkippst und lachst, ist das sogar hilfreich, weil dein Kind merkt, dass Wackeln dazugehört.
10 einfache Kinderyoga-Übungen mit Anleitung
Alle Übungen sind für Schulkinder ohne Vorerfahrung geeignet. Haltet jede Haltung etwa drei bis fünf ruhige Atemzüge lang, jüngere Kinder auch kürzer. Bei Übungen für eine Seite immer auch die andere Seite machen.
- Der Berg (Stehen wie ein Berg): Füße hüftbreit nebeneinander, Arme locker neben dem Körper. Dein Kind stellt sich vor, es ist ein großer, fester Berg, den kein Wind umpustet. Beim Einatmen die Arme nach oben strecken, beim Ausatmen wieder sinken lassen. Eine gute Start- und Schlussübung.
- Der Baum (Baumhaltung): Auf einem Bein stehen, den anderen Fuß an den Knöchel oder an die Wade des Standbeins legen, nicht seitlich ans Knie. Die Hände vor der Brust zusammenlegen oder als Äste nach oben strecken. Ein Punkt auf dem Boden, den das Kind anschaut, hilft beim Gleichgewicht. Wackeln ist erlaubt, der Wind weht eben.
- Katze und Kuh (Katze-Kuh): Im Vierfüßlerstand, Hände unter den Schultern, Knie unter der Hüfte. Beim Einatmen den Bauch sanft Richtung Boden sinken lassen und nach vorn schauen, dazu ein leises „Muuuh“. Beim Ausatmen den Rücken rund machen wie eine fauchende Katze und zum Bauchnabel schauen, dazu ein „Miau“. Mehrmals im eigenen Atemtempo wiederholen.
- Der Hund (herabschauender Hund): Aus dem Vierfüßlerstand den Po nach oben schieben, bis der Körper ein umgedrehtes V bildet. Die Fersen müssen nicht auf den Boden. Wer mag, wedelt mit dem Po wie ein Hund mit dem Schwanz oder hebt ein Bein. Beim Hund nie ruckartig federn.
- Die Schlange (Kobra): Auf dem Bauch liegen, die Hände neben den Schultern aufstellen. Beim Einatmen Kopf und Brust ein Stück anheben, die Ellbogen bleiben leicht gebeugt und nah am Körper. Beim Ausatmen zischen wie eine Schlange: „Sssss“. Nur so weit hoch, wie es angenehm ist, nicht in den Rücken drücken.
- Die Maus (Kindhaltung): Auf die Fersen setzen, den Oberkörper nach vorn sinken lassen, die Stirn auf den Boden legen, die Arme nach vorn oder neben den Körper. Dein Kind ist jetzt eine kleine Maus, die sich in ihrem Mauseloch versteckt. Diese Haltung ist die Pause zwischen anstrengenden Übungen und gut für den Abend.
- Der Schmetterling: Im Sitzen die Fußsohlen aneinanderlegen, die Knie fallen zur Seite. Die Hände halten die Füße. Jetzt flattern die Knie wie Schmetterlingsflügel sanft auf und ab. Zum Schluss werden die Flügel ruhig und der Schmetterling ruht sich aus. Nicht auf die Knie drücken.
- Der Löwe (Löwenatem): Im Fersensitz oder Schneidersitz, die Hände auf den Knien. Tief durch die Nase einatmen. Beim Ausatmen den Mund weit öffnen, die Zunge herausstrecken, die Augen weit aufreißen und kräftig „Haaaa“ ausatmen. Zwei- bis dreimal reicht. Kinder lieben diese Übung, weil man dabei laut und albern sein darf, und sie hilft gut, angestauten Ärger herauszulassen.
- Der Krieger (Held): Aus dem Stand einen großen Schritt nach vorn, das vordere Knie beugen, bis es über dem Knöchel steht, das hintere Bein bleibt gestreckt. Die Arme zur Seite ausbreiten und über die vordere Hand schauen. Dein Kind ist ein starker Held, der sein Land beschützt. Gut für Kinder, die sich klein fühlen.
- Der Seestern (Entspannung im Liegen): Auf dem Rücken liegen, Arme und Beine leicht gespreizt wie ein Seestern, Augen zu. Ein Kuscheltier liegt auf dem Bauch und fährt mit jedem Atemzug Fahrstuhl, hoch beim Einatmen, runter beim Ausatmen. Zwei bis drei Minuten reichen. Das ist das Ende jeder Yoga-Runde.
Ein Atemspiel passt zu jeder Tageszeit: die Ballonatmung. Dein Kind legt die Hände auf den Bauch, atmet langsam durch die Nase ein und bläst den Bauch auf wie einen Ballon. Beim Ausatmen lässt es die Luft langsam durch den Mund entweichen. Mehr Ideen für ruhige Momente findest du im Ratgeber Achtsamkeit für Kinder einführen.
10-Minuten-Routine nach der Schule
Nach einem langen Schultag braucht der Körper erst Bewegung, dann Ruhe. Diese Reihenfolge funktioniert für viele Kinder gut. Plant vorher einen kleinen Snack und etwas Zeit ein, denn mit knurrendem Magen oder direkt nach dem Mittagessen macht Yoga keinen Spaß.
- Minute 1: Berg, dreimal die Arme mit dem Atem heben und senken. Ankommen.
- Minute 2 bis 3: Löwenatem, zwei- bis dreimal. Der Schultag darf raus.
- Minute 3 bis 5: Katze und Kuh, dann Hund. Der Rücken wird nach dem vielen Sitzen locker.
- Minute 5 bis 7: Krieger und Baum, jeweils beide Seiten. Kraft und Gleichgewicht.
- Minute 7 bis 8: Maus in der Kindhaltung. Durchatmen.
- Minute 8 bis 10: Seestern mit Kuscheltier-Fahrstuhl auf dem Bauch.
Danach ist dein Kind oft ansprechbarer für Hausaufgaben oder einfach für ein Gespräch über den Tag. Weitere Ideen zum Runterkommen nach der Schule stehen im Ratgeber Kind entspannen nach der Schule.
Ruhige Variante vor dem Einschlafen
Am Abend lässt du die wilden Übungen weg. Löwenatem, Krieger und Hund machen eher wach. Für die Zeit nach dem Zähneputzen eignen sich Haltungen im Sitzen und Liegen, ruhig auch direkt im Bett:
- Schmetterling: Die Flügel flattern erst, dann werden sie immer langsamer und ruhen.
- Katze und Kuh: Ganz langsam, nur fünfmal, ohne Geräusche.
- Maus: Ein paar Atemzüge im Mauseloch.
- Ballonatmung: Fünf langsame Atemzüge mit den Händen auf dem Bauch.
- Seestern: Zugedeckt liegen, du sprichst leise eine kurze Reise durch den Körper: „Deine Füße werden schwer, deine Beine werden schwer …“
Diese fünf bis zehn Minuten können ein schöner Teil des Abendrituals werden. Wie ein Abend insgesamt ruhiger wird, erklärt der Ratgeber Einschlafrituale und Abendroutine für Schulkinder.
Geschichten-Yoga: So wird Yoga zum Spiel
Viele Schulkinder finden „Jetzt machen wir Yoga“ langweilig. „Wir gehen heute in den Dschungel“ klingt ganz anders. Beim Geschichten-Yoga erzählst du eine kleine Geschichte, und jedes Tier oder jeder Gegenstand darin ist eine Haltung. Ein Beispiel:
„Wir wachen morgens als großer Berg auf und strecken uns in die Sonne. Unten im Tal steht ein Baum, der im Wind wackelt. Unter dem Baum schläft ein Hund, der sich jetzt reckt und streckt. Plötzlich kommt eine Schlange angezischt. Der Hund erschrickt und macht einen Katzenbuckel. Da brüllt ein Löwe aus dem Gebüsch, und alle Tiere verstecken sich wie kleine Mäuse. Als es still ist, fliegt ein Schmetterling vorbei. Am Ende legen sich alle an den Strand und werden zu Seesternen.“
Ältere Kinder erfinden ihre Geschichten gern selbst oder bestimmen, welches Tier als Nächstes kommt. Weitere Ideen, die gut funktionieren:
- Yoga-Karten: Malt jede Haltung zusammen auf eine Karte. Dein Kind zieht drei Karten und stellt daraus seine eigene Runde zusammen.
- Rollentausch: Dein Kind ist die Yogalehrerin und sagt dir an, was du machen sollst. Das lieben fast alle.
- Spiegel-Yoga: Ihr steht euch gegenüber, einer macht eine Haltung vor, der andere spiegelt sie.
- Geschwister einbeziehen: Partnerübungen wie ein Doppelbaum, bei dem sich zwei Kinder an der Schulter halten, machen Spaß und üben Rücksicht.
Wichtig: Nicht korrigieren, was nicht gefährlich ist. Ein Baum, der etwas schief steht, ist trotzdem ein Baum. Kinderyoga soll sich nicht wie Turnunterricht mit Noten anfühlen. Wenn du generell mehr Bewegung in den Alltag bringen willst, hilft auch der Ratgeber Bewegung fördern zuhause.
Sicherheit beim Kinderyoga zuhause
Die Übungen in diesem Ratgeber sind sanft und für gesunde Schulkinder gut geeignet. Ein paar Regeln solltest du trotzdem beachten:
- Kein Kopfstand, kein Schulterstand ohne Anleitung: Bei diesen Haltungen liegt viel Gewicht auf Kopf und Nacken. Sie gehören in einen Kurs mit ausgebildeter Lehrkraft, nicht ins Wohnzimmer nach Video.
- Nicht mit vollem Bauch: Nach einer großen Mahlzeit ein bis zwei Stunden warten. Ein kleiner Snack vorher ist in Ordnung.
- Schmerz heißt Stopp: Dehnen darf ziehen, aber nicht wehtun. Erkläre deinem Kind, dass es jederzeit aufhören darf und dass es keinen Preis für die tiefste Dehnung gibt.
- Nicht nachdrücken: Drück nie auf Knie, Rücken oder Nacken deines Kindes, um eine Haltung „richtiger“ zu machen. Kindergelenke sind beweglich, aber nicht unbegrenzt belastbar.
- Atem nicht anhalten: Kinder sollen ruhig weiteratmen. Lange Atemanhalte-Übungen sind für Kinder nicht geeignet.
- Rutschfester Boden: Barfuß oder mit Stoppersocken üben, nicht auf glattem Parkett mit Socken.
- Bei Vorerkrankungen fragen: Hat dein Kind eine Herzerkrankung, Probleme mit Gelenken oder Wirbelsäule, Epilepsie oder hatte es kürzlich eine Verletzung, sprich vorher mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.
Wann ist ein Kinderyoga-Kurs sinnvoll?
Für den Einstieg reicht Yoga zuhause völlig. Ein Kurs kann trotzdem eine gute Idee sein, zum Beispiel wenn:
- dein Kind Feuer gefangen hat und mehr Haltungen lernen will, auch anspruchsvollere wie Umkehrhaltungen,
- es lieber mit Gleichaltrigen übt als mit den Eltern, was ab etwa 9 oder 10 Jahren häufig der Fall ist,
- du selbst unsicher bist, ob ihr die Haltungen richtig macht,
- dein Kind sich in klassischen Sportvereinen mit Wettkampf und Leistungsdruck nicht wohlfühlt und eine ruhigere Bewegungsform sucht.
Achte bei der Auswahl auf eine Lehrkraft mit Ausbildung speziell für Kinderyoga, auf kleine Gruppen und auf eine kostenlose Probestunde. Kurse gibt es in Yogastudios, Familienzentren, Volkshochschulen und manchmal als Nachmittagsangebot an Schulen. In Deutschland bezuschussen manche Krankenkassen zertifizierte Präventionskurse. Ob das auch für einen bestimmten Kinderkurs gilt, klärst du am besten vorher direkt mit deiner Kasse. In Österreich und der Schweiz unterscheiden sich die Regeln je nach Versicherung, auch hier lohnt eine kurze Nachfrage.
Wichtiger Hinweis: Kinderyoga ist eine sanfte Bewegungsform und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Wenn dein Kind über Wochen kaum zur Ruhe kommt, große Ängste hat, schlecht schläft oder über Schmerzen klagt, lass das kinderärztlich abklären. Bei gesundheitlichen Fragen erreichst du in Deutschland den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, in Österreich die Gesundheitsberatung unter 1450. In der Schweiz hilft deine Hausarztpraxis oder die regionale Ärztliche Notrufzentrale weiter. Im Notfall gilt in allen drei Ländern die 112.
Weiterlesen
Häufige Fragen
Ab welchem Alter ist Kinderyoga geeignet?
Einfache Tierhaltungen und Atemspiele machen schon Kindergartenkinder gern mit. Für Schulkinder zwischen 6 und 10 Jahren passen kurze, spielerische Einheiten mit Geschichten am besten. Ab etwa 10 bis 12 Jahren können Kinder Haltungen länger halten und sich auf ruhigere Phasen wie eine Entspannung im Liegen einlassen. Wichtiger als das Alter ist, dass dein Kind Lust darauf hat und nichts erzwungen wird.
Wie lange sollte eine Kinderyoga-Einheit dauern?
Für zuhause reichen 10 bis 15 Minuten völlig. Jüngere Schulkinder halten eine Haltung meist nur einige Atemzüge lang, ältere schaffen etwas mehr. Lieber zwei- bis dreimal pro Woche kurz üben als einmal lang und mit Widerwillen. Wenn dein Kind von sich aus weitermachen will, darf es das natürlich.
Hilft Kinderyoga gegen ADHS, Angst oder Schlafstörungen?
Yoga ist keine Behandlung für ADHS, Angststörungen oder echte Schlafstörungen. Viele Kinder empfinden ruhige Bewegung und bewusstes Atmen aber als angenehm, kommen dabei leichter zur Ruhe und spüren ihren Körper besser. Als Ergänzung kann Yoga also guttun. Wenn dein Kind über längere Zeit stark unruhig ist, viel Angst hat oder schlecht schläft, sprich mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.
Darf mein Kind beim Kinderyoga einen Kopfstand machen?
Kopfstand, Schulterstand und starke Rückbeugen gehören nicht in das Yoga, das Kinder allein mit Eltern zuhause üben. Dabei lastet viel Gewicht auf Kopf und Nacken, und ohne erfahrene Anleitung passieren leicht Fehler. Wenn dein Kind solche Haltungen lernen möchte, dann in einem Kurs mit ausgebildeter Kinderyoga-Lehrkraft.
Kann Kinderyoga beim Einschlafen helfen?
Eine ruhige Yoga-Runde vor dem Schlafengehen kann Teil eines Abendrituals sein. Gut passen langsame Haltungen im Sitzen und Liegen, etwa Kindhaltung, Schmetterling und eine kurze Entspannung mit Bauchatmung. Wilde Übungen wie Löwenatem oder Kriegerhaltungen passen besser an den Nachmittag. Ein Wundermittel gegen Einschlafprobleme ist Yoga aber nicht.
Wann lohnt sich ein Kinderyoga-Kurs?
Ein Kurs lohnt sich, wenn dein Kind Freude an Yoga gefunden hat und mehr lernen will, wenn es lieber mit anderen Kindern übt als mit den Eltern oder wenn du dir bei den Haltungen unsicher bist. Achte auf eine Lehrkraft mit Ausbildung speziell für Kinderyoga und auf kleine Gruppen. In Deutschland bezuschussen manche Krankenkassen zertifizierte Präventionskurse. Ob das für einen bestimmten Kinderkurs gilt, erfährst du direkt bei deiner Kasse.