Warum sprechen wir zu wenig mit unseren Kindern?
Auftakt der Kinwords-Interview-Reihe: Warum Gespräche zwischen Eltern und Kindern im Schulalter leiser werden – und was echte Expertinnen und Experten demnächst hier dazu sagen.
Zu diesem Auftakt-Gespräch gibt es bewusst noch kein Video – der Text und das Transkript stehen unten. Die ersten echten Video-Interviews folgen, sobald sie aufgezeichnet und redaktionell geprüft sind.
Die Kinwords-Redaktion begleitet diese Reihe, bis die ersten geladenen Expertinnen und Experten – Lehrpersonen, Schulpsychologinnen, Familientherapeuten – ihre Interviews aufgenommen haben. Dieses Auftakt-Gespräch ist die Einladung, Teil davon zu werden.
Wir starten diese Interview-Reihe mit einem leeren Platz. Das ist Absicht. Die nächsten Gespräche führen wir mit echten Expertinnen und Experten aus dem Schulalltag – Lehrpersonen, Schulpsychologinnen, Familientherapeutinnen, Vertrauenslehrern. Bis diese Aufnahmen fertig sind, erklärt das Kinwords-Team hier, worum es in dieser Reihe gehen soll.
Warum überhaupt Video-Interviews, wenn Kinwords schon eine Leseecke mit Ratgeber-Texten hat?
Weil ein Fünfzehnjähriger anders vorkommt, wenn eine erfahrene Schulpsychologin ihn beschreibt, als wenn wir ihn in einem Artikel anonymisieren. Es gibt einen Ton, der nur in einem echten Gespräch entsteht – eine Pause vor dem Satz, ein leises Lachen über eine Absurdität aus dem Schulalltag, ein Seufzen, bevor das eigentlich wichtige Wort kommt. Diesen Ton kann man nicht transkribieren, und genau deshalb filmen wir.
Wer wird hier zu Wort kommen?
Wir laden Menschen, die seit zehn oder zwanzig Jahren mit Schülerinnen und Schülern arbeiten: Klassenlehrerinnen an Gesamtschulen, Schulpsychologen an Gymnasien, Sozialarbeiterinnen an Mittelschulen, Familientherapeutinnen, die Eltern in Eskalationen begleiten. Kein akademischer Overhead, keine Studienvorträge – wir fragen: Was hast du in den letzten drei Wochen erlebt, das du einer Mutter oder einem Vater zu Hause erzählen willst.
Was ist das Thema, das die Reihe eröffnen wird?
Ein Satz, den wir in fast jedem Vorgespräch gehört haben: „Die Eltern reden am Tisch mehr über ihre Kinder als mit ihnen.“ Wir wollen in diesen Interviews verstehen, warum das so ist – und was konkret helfen kann, wenn ein Abend mal wieder beim „Wie war die Schule?“ stehen bleibt. Kurze Antworten, klare Sätze, Beispiele aus dem echten Alltag.
Wie oft erscheinen neue Interviews?
Wir haben uns bewusst keine feste Taktung vorgenommen. Ein Interview, das überhastet aufgezeichnet wurde, hilft am Ende niemandem. Wir veröffentlichen, sobald die Aufnahme sitzt und das Transkript redaktionell geprüft ist. Wer keinen neuen Beitrag verpassen möchte, findet unter /stories parallel die anonymisierten Erfahrungsberichte von Eltern – und im Kinwords-Ratgeber unter /neu konkrete Formulierungshilfen für die eigene Situation.
Bis zum ersten echten Expert-Interview: Kinwords ist ein Elternbegleiter, keine Bühne. Wenn Sie selbst im Schulsystem arbeiten und Lust haben, eines dieser Gespräche zu führen, finden Sie unten auf der Interview-Übersicht ein Formular. Wir melden uns zurück.
Zum Weiterlesen in der Leseecke
Alle Artikel- RatgeberPubertät: Wenn dein Kind sich zurückzieht – so bleibst du in VerbindungWas Pubertät neurologisch macht, warum Rückzug normal ist – und fünf Brücken, die ankommen.
- RatgeberSchlechte Noten: Wie du dein Kind ohne Drohung motivierstDie ersten 30 Minuten nach einer schlechten Note entscheiden – drei Sätze, die aufbauen.
Brauchst du Worte für deine Situation?
Beschreib in zwei Minuten, was bei dir los ist – Kinwords formuliert dir konkrete Sätze für das nächste Gespräch.
Zum Kinwords-Ratgeber